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Fünf Mythen zum «Modern Digital Workplace»
Donnerstag, 12. Dezember 2019

Was macht einen modernen Arbeitsplatz aus? «Arbeitsplatz der Zukunft», «Modern Workspace», «Modern Workplace», «Digital Workplace» – ist dies alles dasselbe? Und wie geht das eigentlich: «Modern Digital Workplace». Wir räumen in diesem Beitrag mit den fünf am weitest verbreiteten Mythen rund um dieses Thema auf.

 

 

Mythos 1: Der moderne Arbeitsplatz ist eine Weiterentwicklung des Status Quo.

«Das elektrische Licht wurde nicht durch eine Weiterentwicklung der Kerze erfunden.». Ähnlich ist es auch beim Thema Modern Workplace. Es handelt sich hierbei um einen Paradigmenwechsel: Der Modern Digital Workplace muss für Unternehmen zum Teil ihrer Digitalisierungsstrategie werden. Modernes Arbeiten bedeutet, dass Nutzer innerhalb des Unternehmens genauso zusammenarbeiten können, wie ausserhalb – und intelligente Werkzeuge dieser Arbeitsweise bestmöglich unterstützen. Dabei müssen die Themen Vernetzung, Cloud und Security neu gedacht werden.


Mythos 2: Das Wichtigste sind die Geräte.
Die alten Geräte gegen neue, moderne austauschen – und fertig ist der Modern Workplace? So einfach ist es nicht. Letztlich kommen die Devices ganz zum Schluss. Im Fokus stehen die Vorbereitung und der Kulturwandel. Unternehmen, die ein umfangreiches Modern-Workplace-Konzept einführen möchten, müssen im ersten Schritt ein gemeinsames, abteilungsübergreifendes Verständnis für den Modern Workplace als Teil der Digitalisierungsstrategie entwickeln.

Danach können sie den Status Quo in ihrer Organisation beleuchten. Folgende Fragen stehen dabei im Fokus:

  • Wie kommunizieren wir heute und morgen?
  • Wo sind bereits moderne Cloud-Lösungen im Einsatz?
  • Wo müssen Legacy-Anwendungen weiter betrieben werden?
  • Welche Lösungen sind heute im Einsatz?

Durch die Formulierung eines stringenten Zielszenarios, ist eine Soll-/Ist-Analyse möglich, die als Grundlage für das Konzept dient. Die Beschaffung neuer Devices spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist es, Devices, Applikationen und Tools zu integrieren, um diese effizient und sicher nutzen zu können.

 

Mythos 3: Modern Workplace ist ein IT-Projekt.
Der Modern Workplace ist weit mehr als ein IT-Projekt. Modernes Arbeiten bedingt ein Umdenken in vielerlei Hinsicht. Die Anforderungen von Anwendern, Fachabteilungen und des Managements müssen ebenso im Fokus stehen, wie die Herangehensweise an die IT-Security. Darüber hinaus braucht es einen kulturellen Wandel hin zu flachen Hierarchien und agilen Arbeitsweisen sowie ein anderes Verständnis von Kommunikation und Datenaustausch. All dies führt dazu, dass das Projekt «Modern Workplace» strategisch aufgesetzt werden muss – IT, Management und Anwender müssen an einen Tisch, wenn es gelingen soll.


Mythos 4: Modernes Arbeiten geht auch ohne Cloud Services.
Die Cloud ist ein wichtiger Bestandteil des modernen Arbeitsplatzes. Durch die permanente Vernetzung mit Cloud Services und dem damit verbundenen Datenaustausch entstehen die eigentlichen Mehrwerte des Modern Workplace: effizientere Arbeitsweisen, einfachere Zusammenarbeit und schnellerer Austausch. Das heisst nicht, dass klassische Lösungen obsolet werden. Vielmehr befinden sich Unternehmen in verschiedenen Phasen: Es gibt gerade in gewachsenen Unternehmen oftmals Legacy-Technologien, die weiter betrieben werden müssen. Hier eignen sich hybride Lösungen in Form von Virtualisierung. Andere Unternehmen sind schon gänzlich in die Cloud migriert – je nachdem gibt es für verschiedenen Ausganssituationen unterschiedliche Lösungen.

Mythos 5: IT-Security hat nichts mit Modern Workplace zu tun.
Für den wirklich modernen Arbeitsplatz muss das Thema IT-Security völlig neu gedacht werden, denn klassische Methoden greifen hier zu kurz. Security muss dort ansetzen, wo sich Daten befinden. Deshalb sind beispielsweise Firewalls keine vollumfängliche Lösung. Eine klassische Abschirmung des Unternehmens von aussen – mit der Annahme, dass alles ausserhalb potenziell gefährlich und alles innerhalb sicher ist – eignet sich nicht länger. Denn eine «Mauer» in Form von Firewalls um das Unternehmen zu ziehen, führt zu erheblichen Latenzen: Werden Technologien wie VPN genutzt, gehen wir erst in  die abgeschirmte Unternehmensumgebung zurück und danach wieder hinaus ins Internet. Aber die aktuellen Anforderungen finden ausserhalb des abgeschirmten Unternehmens statt. Mobile Geräte ermöglichen das Arbeiten von überall. Die Identität wird zum neuen Perimeter. Anwender wollen sich einfach und sicher von überall authentifizieren und auf Daten und Anwendungen zugreifen können. Sicherheit muss genauso modern gedacht werden, wie das Arbeiten.

Jetzt profitieren!
Die Einführung eines Digital Workplace betrifft unterschiedliche Unternehmensbereiche – und jeder Bereich bringt seine eigenen Anforderungen mit ein. Auf den ersten Blick scheinen sie kaum vereinbar. Dabei wollen IT, Manager und Arbeitnehmer doch eigentlich das Gleiche: effizient, einfach und flexibel arbeiten.
Wir unterstützen Sie gerne dabei, die für Ihr Unternehmen richtige Lösung zu finden. Kontaktieren Sie uns.


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